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IPTV-Player unter Windows einrichten und damit Fehler finden

Am Rechner lässt sich eine Senderliste schneller prüfen als im Wohnzimmer. Diese Seite zeigt, wie Sie dort ein Programm mit Ihrem Zugang verbinden und was das Ergebnis über den Rest Ihrer Einrichtung verrät.

Am Ende des Esstisches stehen ein Bildschirm und eine Tastatur, davor liegen Fernbedienung und eine kleine Empfangsbox

Unter Windows genügt für IPTV ein Programm, das mit einer Senderliste umgehen kann, und die Zugangsdaten Ihres Anbieters. Der Rest ist Eintragen und Abwarten. Interessant ist der Rechner aber vor allem aus einem anderen Grund: Er zeigt Fehler im Klartext an, die ein Fernseher hinter einem schwarzen Bild verschwinden lässt.

Die Programme, die dafür in Frage kommen, lassen sich grob unterscheiden. Auf der einen Seite stehen universelle Abspieler, die praktisch jede Adresse öffnen, dafür aber weder Sendersortierung noch Programmführung mitbringen. Auf der anderen Seite stehen Anwendungen, die eigens für Senderlisten gebaut sind, Gruppen übernehmen und einen EPG anzeigen. Für einen schnellen Test reicht die erste Sorte, für den täglichen Gebrauch will man die zweite.

Bereitliegen sollte die Adresse Ihrer Senderliste oder Zugangsname und Passwort samt Portaladresse. Nützlich ist außerdem, den Rechner für diesen Test per Kabel ans Netz zu hängen, falls das möglich ist. Sie wollen hier die Liste prüfen und nicht nebenbei Ihr WLAN.

Der Ablauf ist überschaubar: Programm installieren, starten, Quelle anlegen. Bei den universellen Abspielern läuft das über das Öffnen einer Netzwerkadresse; die Senderliste erscheint anschließend als Wiedergabeliste, aus der Sie Einträge anklicken. Bei den spezialisierten Programmen legen Sie ein Profil an, tragen dort die Adresse oder die Zugangsdaten ein und lassen die Liste einmal vollständig durchladen. Sortierung und Programmführung stellen Sie erst danach ein, sonst arbeiten Sie an einer Liste, die sich beim nächsten Laden noch verändert.

Der eigentliche Gewinn kommt danach. Läuft ein Sender am Rechner sauber, der am Fernseher stockt, dann wissen Sie, dass der Zugang arbeitet und die Ursache beim Fernseher oder dessen Verbindung liegt. Stockt derselbe Sender auch hier, während andere durchlaufen, betrifft das Problem genau diesen Stream. Kommt überhaupt nichts, stimmen Adresse oder Zugangsdaten nicht, und das merken Sie am Rechner schneller, weil die meisten Programme dort eine Fehlermeldung ausgeben, statt einfach schwarz zu bleiben.

Dazwischen kommt am häufigsten die Firewall. Windows fragt beim ersten Start, ob das Programm ins Netz darf; wird die Abfrage weggeklickt, kommt der Player nicht durch und Sie suchen den Fehler in der Senderliste. Ebenfalls beliebt: Manche Programme merken sich eine einmal geladene Liste so gründlich, dass eine korrigierte Adresse erst nach dem Leeren des Zwischenspeichers greift. Und wenn Bild und Ton auseinanderlaufen, gehört der erste Blick den Wiedergabeeinstellungen des Players, bevor Sie an der Leitung oder am Zugang zweifeln.

Auf der Sofalehne liegen eine Fernbedienung und ein aufgerolltes Netzwerkkabel

Fragen zum Player am Rechner

Kann ich IPTV auch am PC sehen?

Ja. Der PC gehört zu den Abspielgeräten, die infrage kommen, neben Smart TV, TV-Stick, Android-Box, Smartphone und Tablet. Das Programm darauf muss allerdings Zugangsdaten im M3U- oder Xtream-Format entgegennehmen.

Was trage ich in den Player unter Windows ein?

Die Zugangsdaten, die Sie von uns erhalten haben. Danach lassen Sie die Senderliste laden und öffnen einen Sender; läuft das Bild, steht der Zugang.

Reicht ein Paket für Rechner und Fernseher zur selben Zeit?

Nur eines für mehrere Geräte. 12 Monate, 1 Gerät für 59,99 € deckt einen Bildschirm ab; für Rechner und Fernseher nebeneinander brauchen Sie 12 Monate, 2 Geräte für 99,99 €.

Wie lange läuft der Zugang, den ich bestelle?

Zwölf Monate, bei jedem Paket. Ob 12 Monate, 1 Gerät oder 12 Monate, 5 Geräte: Die Pakete unterscheiden sich nur darin, wie viele Bildschirme gleichzeitig laufen dürfen.

Welche Internetverbindung sollte der Rechner haben?

Eine stabile Breitbandverbindung. Für Ultra HD ist mehr Bandbreite nötig als für HD.

Am Rechner läuft es, am Fernseher nicht?

Schildern Sie kurz beide Beobachtungen. Der Unterschied zwischen den Geräten sagt meistens schon, wo Sie ansetzen müssen.